bedienungsanleitung PrüfPro|tokolle
PrüfPro|tokolle - BEDIENUNGSANLEITUNG
Version 1.3.0 Build 58
Herausgeber: SchelloLabs
Stand: August 2026
Diese Fassung ist für die Veröffentlichung auf schellolabs.de und die direkte Übernahme in die SchelloLabs-Stil-App vorbereitet.
AKTUALISIERUNGEN FÜR VERSION 1.3.0 BUILD 58
- Die sichtbare Bezeichnung lautet in der App, in neuen PDF- und CSV-Ausgaben, im Support und in Berechtigungsdialogen PrüfPro|tokolle.
- Unter Mehr zeigt der geprüfte StoreKit-Status eindeutig Premium freischalten oder Premium aktiv.
- Die Premium-Seite führt PrüfPro|tokolle als Hauptzeile und Premium als kleine Produktzeile darunter.
- Startkarte, Übersicht und neue PDF-Ausgaben sind für den längeren Namen typografisch angepasst. Bestehende Archive bleiben unverändert lesbar.
- Kauf-, Wiederherstellungs-, iCloud-, Archiv- und Datenmodellfunktionen bleiben kompatibel; Premium wird weiterhin ausschließlich aus verifizierten StoreKit-Transaktionen ermittelt.
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INHALT
1. Über PrüfPro|tokolle
2. Fachlicher und normativer Hinweis
3. Erster Start und Musterprüfung
4. Aufbau und Hauptnavigation
5. Prüfarten und Protokollanlage
6. Auftraggeber und Prüfobjekte
7. DGUV-V3-Prüfkontext
8. Kennungen und QR-/Barcode-Zuordnung
9. Sichtprüfung und besondere Anlagen
10. Stromkreise, Betriebsmittel und Messwerte
11. CSV-Geräteimport
12. Mängel, Hinweise und Fotos
13. Abschluss-Check und Betriebsstatus
14. Unterschriften, Ergebnis und Revisionen
15. DGUV-V3-Prüfkennzeichnung und Stromkreislegende
16. Projektakte, Duplizieren und Fristen
17. PDF- und CSV-Export
18. Firmenprofil, Einstellungen und iCloud
19. Premium, Einzel-PDF und StoreKit
20. Datenintegrität und Gerätewechsel
21. Datenschutz und Support
22. Häufige Fragen
23. Rechtliche Informationen in der App
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1. ÜBER PRÜFPRO|TOKOLLE
PrüfPro|tokolle ist eine professionelle iOS-App zur strukturierten Dokumentation elektrotechnischer Prüfungen. Prüfdaten, Sichtprüfung, Stromkreise, Betriebsmittel, Messwerte, Mängel, Fotos, Unterschriften, Ergebnis und PDF-Archiv werden in einem nachvollziehbaren Prüfprotokoll zusammengeführt.
- Erstprüfung elektrische Anlage
- Wiederholungsprüfung elektrische Anlage
- Wiederholungsprüfung ortsfester Betriebsmittel
- Prüfung ortsveränderlicher Betriebsmittel
- Prüfung nach Instandsetzung
- Geführte Prüfungen für Ladeeinrichtungen und Baustromverteiler
- Auftraggeber, Prüfobjekte, Protokolle, Projektakte und Fristen
- PDF, CSV, Stromkreislegende und DGUV-V3-Prüfkennzeichnung
- Revisionsfähige Archivierung bereits abgeschlossener Prüfstände
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2. FACHLICHER UND NORMATIVER HINWEIS
PrüfPro|tokolle ersetzt weder die elektrotechnische Prüfung noch die Messung mit geeigneten, kalibrierten Prüfgeräten. Die App ersetzt keine Gefährdungsbeurteilung, Betreiberfestlegung, Prüfung der aktuellen Regelwerke oder Herstellerangaben.
DIE APP PRÜFT - DIE FACHKRAFT ENTSCHEIDET
Messwertanzeigen und automatische Bewertungen sind Plausibilitäts- und Anhaltswerte. Vor Unterzeichnung und Weitergabe sind Prüfumfang, Messwerte, Mängel, Ergebnis, Betriebsstatus und Prüffrist fachlich zu prüfen.
- Erstprüfungen orientieren sich am Ablauf der DIN VDE 0100-600.
- Wiederholungsprüfungen sind im Kontext der DIN VDE 0105-100 zu beurteilen.
- Prüfungen ortsveränderlicher Betriebsmittel sind unter anderem nach DIN EN 50699 (VDE 0702) zu beurteilen.
- Prüfungen nach Instandsetzung sind unter anderem nach DIN EN 50678 (VDE 0701) zu beurteilen.
- Schutzmaßnahme, Netzform, Schutzorgan, RCD-Typ, Prüfverfahren und Umgebungsbedingungen bleiben projektbezogen zu bewerten.
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3. ERSTER START UND MUSTERPRÜFUNG
Die vierseitige Startanleitung erklärt Prüfarten, Auftraggeber und Prüfobjekte, DGUV-V3-Kontext, Sichtprüfung, Messwerte, Mängel, Fristen und Exporte. Sie erscheint beim ersten Start und kann unter Mehr > Einstellungen > App-Start erneut geöffnet werden.
1. Firmenprofil und Briefkopf unter Mehr einrichten.
2. Auftraggeber und bei Bedarf wiederverwendbare Prüfobjekte anlegen.
3. Eine Prüfart auswählen und ein Protokoll starten.
4. Prüfdaten, Prüfumfang und Sichtprüfung bearbeiten.
5. Bei Bedarf den DGUV-V3-Prüfkontext aktivieren.
6. Stromkreise, Betriebsmittel und Messwerte erfassen.
7. Mängel, Fotos und Kennungen ergänzen.
8. Abschluss-Check, Unterschriften, Ergebnis und Frist prüfen.
9. Vorschau kontrollieren und PDF beziehungsweise CSV exportieren.
Auf Wunsch kann eine vollständig ausgefüllte Musterprüfung angelegt werden. Sie wird nur nach ausdrücklicher Auswahl erstellt, nicht auf das kostenlose Kontingent eigener Prüfungen angerechnet und nicht doppelt angelegt. Die Musterprüfung kann wie jedes andere Protokoll gelöscht werden.
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4. AUFBAU UND HAUPTNAVIGATION
Die Hauptnavigation besteht aus Übersicht, Auftraggeber, Protokolle, Termine und Mehr.
- Übersicht - neue Prüfungen, Schnellstart, Status, offene Punkte und zuletzt bearbeitete Protokolle.
- Auftraggeber - Auftraggeber, zugehörige Prüfobjekte und die jeweilige Projektakte.
- Protokolle - gespeicherte Prüfungen, Revisionen und Archiv-PDFs.
- Termine - bestätigte Wiederholungsfristen und lokale Erinnerungen.
- Mehr - Firmenprofil, Premium, Einstellungen, Export, Hilfe, Support und Rechtliches.
Die Übersicht führt vom passenden Prüfarttyp über die Dokumentation bis zum Abschluss-Check und PDF-Export. Die Protokollansicht ist ausschließlich vertikal bedienbar. Karten, Messwertfelder, Vorlagen und Fotobereiche umbrechen bei kleiner Displaybreite oder großer Schrift nach unten.
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5. PRÜFARTEN UND PROTOKOLLANLAGE
Bei der Anlage werden Prüfart, Auftraggeber, Prüfobjekt, Prüfdatum und weitere Stammdaten festgelegt. Je nach Prüfart stellt PrüfPro|tokolle einen passenden Ablauf und passende Sichtprüfungspunkte bereit.
- Erstprüfung elektrische Anlage
- Wiederholungsprüfung elektrische Anlage
- Wiederholungsprüfung ortsfester Betriebsmittel
- Prüfung ortsveränderlicher Betriebsmittel
- Prüfung nach Instandsetzung
- Ladeeinrichtung für Elektrofahrzeuge
- Baustromverteiler
Eine Prüfung nach Instandsetzung verlangt Art und Umfang der Instandsetzung. Diese Angaben werden im Protokoll und im CSV-Export ausgegeben. Bei einer DGUV-V3-Prüfung kann die Prüfart gezielt mit dem betrieblichen Prüfkontext verbunden werden.
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6. AUFTRAGGEBER UND PRÜFOBJEKTE
Auftraggeber und Prüfobjekte werden getrennt von den einzelnen Prüfungen verwaltet und können wiederverwendet werden. Ein Prüfobjekt gehört genau zu einem Auftraggeber und kann Bezeichnung und Standort enthalten.
Der geführte Ablauf lautet:
1. Auftraggeber auswählen oder neu anlegen.
2. Passendes Prüfobjekt auswählen oder neu anlegen.
3. Prüfobjekt, Standort und weitere Prüfdaten im Protokoll kontrollieren.
Ist genau ein Prüfobjekt dem Auftraggeber zugeordnet, kann es automatisch übernommen werden. Bei mehreren Prüfobjekten zeigt PrüfPro|tokolle nur die passenden Zuordnungen. Wird ein Prüfobjekt gewählt, übernimmt die App den zugehörigen Auftraggeber und Standort.
Referenzierte Auftraggeber und Prüfobjekte sind gegen Löschen beziehungsweise Umhängen geschützt, damit die nachvollziehbare Zuordnung bereits dokumentierter Prüfungen erhalten bleibt.
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7. DGUV-V3-PRÜFKONTEXT
Der DGUV-V3-Prüfkontext kann für jede Prüfart gezielt aktiviert werden. Der normale VDE-Prüfweg bleibt ohne betrieblichen DGUV-Kontext verfügbar.
Im DGUV-V3-Kontext werden insbesondere Einsatzbereich, betriebliche Einflussfaktoren, Fristgrundlage mit Referenz, Prüferbefähigung sowie der ausdrückliche Betriebsstatus erfasst. Die Frist ist anhand der Gefährdungsbeurteilung, Betreiberfestlegung oder eines Prüfplans zu dokumentieren.
- Bestanden
- Bestanden mit Hinweisen
- Weiterbetrieb nur mit Auflagen
- Weiterbetrieb nicht zulässig
„Weiterbetrieb nur mit Auflagen“ ist nur mit dokumentierten Auflagen, Schutzmaßnahmen oder Nutzungsbeschränkungen abschließbar. Eine Prüfkennzeichnung wird für diesen Status bewusst nicht erzeugt.
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8. KENNUNGEN UND QR-/BARCODE-ZUORDNUNG
Anlagen, Verteilungen, Stromkreise und Betriebsmittel können manuell oder über den lokalen QR-/Barcode-Scanner gekennzeichnet werden. Die Kamera wird nur nach aktiver Nutzeraktion geöffnet. Bei fehlender Kameraberechtigung kann die Kennung weiterhin manuell eingegeben werden.
Die Rohwerte werden lokal verarbeitet und nicht mit externen Datenbanken abgeglichen. Anlagen- und Verteilungskennungen erscheinen zusätzlich auf der Stromkreislegende. Vor der Weitergabe sind Kennungen auf Vollständigkeit und richtige Zuordnung zu prüfen.
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9. SICHTPRÜFUNG UND BESONDERE ANLAGEN
Die Sichtprüfung ist abhängig von der Prüfart aufgebaut. Erstprüfungen nutzen eine strukturierte Checkliste, Wiederholungsprüfungen eine passende Sichtprüfungshilfe und Geräteprüfungen einen eigenen Betriebsmittelablauf.
Für besondere Anlagen und Betriebsstätten können zusätzliche Prüfpunkte geführt werden, etwa für Bäder und Duschräume, Baustellen, medizinisch genutzte Bereiche, Ladeeinrichtungen, Camping- und Caravanplätze sowie explosionsgefährdete Bereiche. Diese Zusatzpunkte ersetzen keine vollständige objektbezogene Fachplanung oder Normprüfung.
Status, Anmerkungen und zugeordnete Dokumentationsfotos werden in der Prüfung und im PDF nachvollziehbar ausgegeben.
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10. STROMKREISE, BETRIEBSMITTEL UND MESSWERTE
Stromkreise werden mit Schutzorganen, RCD-Angaben, Leitungsdaten und Messwerten erfasst. Für ortsfeste Betriebsmittel steht eine eigene Struktur mit Stammdaten, Schutzklasse, Messverfahren und Messwerten zur Verfügung. Ortsveränderliche Betriebsmittel werden mit ihren prüfrelevanten Stammdaten und Messungen dokumentiert.
Die Messwertfelder sind responsiv aufgebaut. Auch mehrere Werte, kleine Displays und große Schrift bleiben innerhalb des Protokolls lesbar, ohne seitliches Verschieben.
Plausibilitätsanzeigen unterstützen die fachliche Kontrolle, ersetzen aber keine vollständige Bewertung. Für allgemeine RCDs wird der Bereich bis 300 ms, für selektive RCDs Typ S der Bereich 130 bis 500 ms berücksichtigt. Die Anzeige bleibt eine fachliche Plausibilitätsanzeige und keine vollständige Grenzwertbewertung. Ungültige, negative oder nicht endliche Messwerte dürfen nicht als gültige Prüfung übernommen werden. Bei einer Prüfung nach Instandsetzung sind die Instandsetzungsangaben zu ergänzen.
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11. CSV-GERÄTEIMPORT
Eine semikolongetrennte CSV-Geräteliste kann zur Sammelerfassung von Betriebsmitteln importiert werden. Übernommen werden ausschließlich Stammdaten. Messwerte, Prüfbewertungen und Funktionsprüfungen werden niemals aus der Datei übernommen.
Nach dem Import ist die Funktionsprüfung jedes Betriebsmittels noch als „nicht dokumentiert“ gekennzeichnet. Nicht lesbare oder nicht verfügbare Dateien werden als verständlicher Importfehler angezeigt. Vor dem Abschluss sind alle importierten Stammdaten und die tatsächlich durchgeführten Prüfungen zu kontrollieren.
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12. MÄNGEL, HINWEISE UND FOTOS
Mängel können mit Beschreibung, Status, verantwortlicher Person, Wiedervorlage und Bearbeitungsnotiz geführt werden. Die Statuswerte offen, in Bearbeitung und behoben unterstützen die Nachverfolgung. Offene Mängel werden in Folgedokumentationen sichtbar weitergeführt.
Fotos können zu Mängeln, Sichtprüfungspunkten und Prüfobjekten erfasst werden. Der Fotobereich verwendet ein responsives Raster und keine seitliche Bildleiste. Vor der PDF-Erstellung sind Bildzuordnung, Beschriftung und Lesbarkeit zu prüfen. Die App verarbeitet Fotos lokal; eine Fotoablehnung wird verständlich angezeigt.
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13. ABSCHLUSS-CHECK UND BETRIEBSSTATUS
Der Abschluss-Check prüft unter anderem Pflichtstammdaten, Prüfumfang, Messwerte, Mängel, Frist und Unterschriften. Im DGUV-V3-Kontext werden zusätzlich Betriebsbedingungen, Befähigung, Fristgrundlage, Auflagen und Betriebsstatus gegengeprüft.
Die Statuszeile am Ende des Protokolls zeigt den nächsten tatsächlich offenen Punkt oder die Abschlussbereitschaft. Sie öffnet denselben vollständigen Abschluss-Check wie der verbindliche Abschluss.
Eine bewusst gewählte fachliche Bewertung Nicht bestanden oder Gefahr im Verzug bleibt erhalten und wird durch den Abschluss-Check nicht automatisch auf Bestanden mit Hinweisen herabgestuft. Eine bewusst gewählte fachliche Bewertung Nicht bestanden oder Gefahr im Verzug bleibt erhalten und wird durch den Abschluss-Check nicht automatisch auf Bestanden mit Hinweisen herabgestuft. Eine Prüfkennzeichnung ist nur möglich, wenn der Prüfstand vollständig abgeschlossen ist, die Frist bestätigt wurde, die Prüferunterschrift vorliegt, das Ergebnis zulässig ist und der Weiterbetrieb uneingeschränkt zulässig bleibt. Für „Weiterbetrieb nicht zulässig“ oder unvollständige Auflagen wird keine Kennzeichnung erzeugt.
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14. UNTERSCHRIFTEN, ERGEBNIS UND REVISIONEN
Prüfer und Kunde können direkt auf dem Bildschirm unterschreiben. Im DGUV-V3-Abschluss ist die Unterschrift der prüfenden, befähigten Person verpflichtend; die Kundenunterschrift bleibt optional.
Nach dem Abschluss wird das Ergebnis mit Zeit, Revision und App-Version dokumentiert. Eine bereits archivierte PDF wird nicht überschrieben. Änderungen werden als neuer Entwurf und nach erneutem Abschluss als neue Revision archiviert.
Abgeschlossene Prüfstände bleiben als nachvollziehbare Historie erhalten. Der Prüfstand bleibt bis zur erfolgreichen Speicherung und Archivierung bearbeitbar; bei einem Speicherfehler wird die Änderung nicht stillschweigend als erfolgreich dargestellt.
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15. DGUV-V3-PRÜFKENNZEICHNUNG UND STROMKREISLEGENDE
Für einen zulässigen, vollständig abgeschlossenen DGUV-V3-Prüfstand kann eine eigene QR-gestützte Druckvorlage „DGUV-V3-Prüfkennzeichnung“ erzeugt werden. Sie ist eine zusätzliche Kennzeichnung, kein Ersatz für das vollständige Archiv-PDF und keine eigenständige Gefährdungsbeurteilung.
Die Stromkreislegende ist eine direkt teilbare Arbeitsunterlage mit Stromkreisen, Schutzorganen, RCD-Angaben und optionalen Kennungen. Sie ist ausdrücklich als „Arbeitsunterlage - kein Prüfnachweis“ gekennzeichnet, wird nicht als Prüfprotokoll archiviert und verbraucht kein PDF-Guthaben.
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16. PROJEKTAKTE, DUPLIZIEREN UND FRISTEN
In der Projektakte werden Prüfungen, PDF-Revisionen und Mängelfotos gebündelt. Eine Prüfung kann dupliziert werden, um eine Folgedokumentation vorzubereiten. Übernommen werden nur geeignete Stammdaten, Stromkreisstrukturen und offene Mängel; Messwerte, Fotos, Unterschriften und PDFs bleiben leer.
Die Fristenübersicht gruppiert überfällige Prüfungen, Prüfungen innerhalb der nächsten 90 Tage und spätere Termine. Nach ausdrücklicher Freigabe können lokale Erinnerungen 30, 7 und 1 Tag vor einer bestätigten Frist angelegt werden. Die Erinnerungen bleiben auf dem Gerät.
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17. PDF- UND CSV-EXPORT
Das Prüfprotokoll wird als mehrseitige PDF mit Deckblatt, Prüfdaten, Sichtprüfung, Messwerttabellen, Mängeln, Fotos, Unterschriften, Ergebnis, Revision und Footer „Created with PrüfPro|tokolle by SchelloLabs“ erzeugt. Die neue PDF-Vorlage verwendet einen ruhigen PrüfPro|tokolle-Petrol-Akzent, klare Informationskarten und dezente Trennlinien.
Vorschauen, Entwürfe, Arbeitsunterlagen und endgültige Archiv-PDFs sind voneinander zu unterscheiden. Vor dem Teilen weist PrüfPro|tokolle auf mögliche personenbezogene oder vertrauliche Angaben hin. Teilen Sie Dokumente nur mit berechtigten Empfängern und prüfen Sie den Übertragungsweg.
Der CSV-Export unterstützt die strukturierte Weiterverarbeitung. Er enthält zusätzlich DGUV-V3-Betriebsbedingungen, dokumentierte Auflagen, Instandsetzungsangaben und relevante Kennungen. Die optionale Musterprüfung bleibt zur sauberen Trennung außen vor.
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18. FIRMENPROFIL, EINSTELLUNGEN UND ICLOUD
Das Firmenprofil liefert Firma, Adresse und Kontaktangaben für den PDF-Briefkopf. Unter Einstellungen werden Darstellung, Startanleitung, Datenschutz, Support und gegebenenfalls iCloud gesteuert. Hell-, Dunkel- und Systemmodus sind verfügbar.
Die iCloud-Synchronisierung ist eine Premium-Funktion und wird ausschließlich nach ausdrücklicher Zustimmung aktiviert. Die Auswahl wird erst nach einem Neustart wirksam. Ohne aktivierte Synchronisierung bleiben die Daten lokal auf diesem Gerät.
Bei aktivierter iCloud-Synchronisierung werden App-Daten über die private iCloud des angemeldeten Apple-Accounts synchronisiert. Ein erkannter Kontowechsel pausiert den Cloud-Abgleich. Die Verbindung mit dem neuen Account erfordert eine separate Bestätigung und wird erst nach dem nächsten App-Start wirksam. Bestätigen Sie den Wechsel nur, wenn er beabsichtigt ist. Der Status Letzter manueller Abgleich beschreibt den zuletzt gespeicherten Abgleichszustand; er ist keine Zusage einer sofortigen Cloud-Replikation. Der Status Letzter manueller Abgleich beschreibt den zuletzt gespeicherten Abgleichszustand; er ist keine Zusage einer sofortigen Cloud-Replikation.
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19. PREMIUM, EINZEL-PDF UND STOREKIT
Free erlaubt bis zu drei eigene Prüfprotokolle zum vollständigen Erfassen und Testen. Eine bewusst angelegte Musterprüfung wird nicht angerechnet. Bestehende Prüfungen bleiben erhalten.
Ein Einzel-PDF-Guthaben schaltet genau einen endgültigen PDF-Export frei. Der Verbrauch wird erst nach erfolgreicher Archivierung dem konkreten Prüfstand und seiner Revision zugeordnet. Ein Wiederanlaufjournal gleicht offene Reservierungen nach einem App-Abbruch mit dem tatsächlich vorhandenen Archiv ab, damit ein Guthaben nicht unnötig verloren geht.
Premium schaltet nach verifizierter StoreKit-Berechtigung unbegrenzt viele Prüfungen und PDF-Ausgaben sowie CSV-Export und optionale iCloud-Synchronisierung frei. Preise, Laufzeiten, Verlängerung, Kündigung und Wiederherstellung werden über den App Store und die Apple-ID verwaltet. Maßgeblich sind die im App Store angezeigten Bedingungen.
StoreKit-Berechtigungen werden beim Wechsel in die App erneut bewertet. Eine gültige, verifizierte Kulanzphase kann berücksichtigt werden; Widerruf, Ablauf oder ein Abrechnungsfehler ohne gültige Kulanzphase schalten die Berechtigung nicht dauerhaft frei.
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20. DATENINTEGRITÄT UND GERÄTEWECHSEL
PrüfPro|tokolle führt bei Mehrgerätebetrieb und Migrationen stabile Zuordnungen. Firmenprofile, parallele Archivstände derselben Revision und parallel übernommene Mängelfotos werden deterministisch zusammengeführt.
Zusätzliche Datensätze und Binärdaten werden nicht stillschweigend gelöscht. Nicht maßgebliche Stände bleiben für die Wiederherstellung und Diagnose erhalten, während in der Oberfläche ein nachvollziehbarer Hauptstand angezeigt wird.
Bei einem Gerätewechsel oder einer ersten iCloud-Übernahme prüfen Sie Auftraggeber, Prüfobjekte, Prüfungen, Fotos, Signaturen, Firmenprofil und Archivstände. Warten Sie den Abschluss des Cloud-Abgleichs ab, bevor Sie auf einem zweiten Gerät weiterarbeiten oder Daten löschen.
Gleichzeitige Offline-Nutzung desselben Einzel-PDF-Guthabens auf mehreren Geräten kann technisch erst nach dem Abgleich erkannt werden. PrüfPro|tokolle bewahrt die Ereignisse auf und weist einen solchen Mehrgeräte-Konflikt in Status und Diagnose aus.
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21. DATENSCHUTZ UND SUPPORT
Die App verarbeitet eingegebene Inhalte grundsätzlich lokal auf dem Gerät. Eine eigene zentrale SchelloLabs-Datenbank für Auftraggeber, Prüfungen, Fotos, PDFs oder Signaturen besteht nicht.
Wenn iCloud aktiviert wird, erfolgt die Synchronisierung über die private iCloud des Nutzers und die technischen Dienste von Apple. SchelloLabs erhält dadurch nicht automatisch Zugriff auf die Inhalte. Exporte, PDFs, CSV-Dateien, Fotos und geteilte Dokumente werden durch den Nutzer in eigener Verantwortung gespeichert, weitergegeben und archiviert.
Die Gestaltung berücksichtigt die Grundsätze von Zweckbindung, Datenminimierung, Transparenz, datenschutzfreundlichen Voreinstellungen und angemessener Sicherheit. Diese technische Beschreibung ist keine juristische Freigabe und ersetzt keine individuelle Datenschutzprüfung.
Unter Mehr beziehungsweise Hilfe & Support kann freiwillig ein datensparsamer Supportbericht vorbereitet werden. Er kann technische Angaben wie App-Version, Build, iOS-Version, Gerätekategorie, Sprache, Region, Pro-Status und ausgewählte Diagnoseinformationen enthalten. Projekt-, Personen-, Foto-, PDF- und vollständige Nutzdaten werden nicht automatisch aufgenommen. Der Bericht wird nur nach einer bewussten Nutzeraktion geteilt.
Die Datenschutzinformationen stehen unter https://schellolabs.de/datenschutz bereit.
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22. HÄUFIGE FRAGEN
Warum zeigt PrüfPro|tokolle einen Messwert nur als plausibel an? Weil die fachliche Bewertung von Netzform, Schutzmaßnahme, Schutzorgan, Prüfverfahren, Messgerät und den örtlichen Bedingungen abhängt. Die App unterstützt die Prüfung, ersetzt aber keine Fachentscheidung.
Warum wird keine DGUV-V3-Prüfkennzeichnung erzeugt? Dann fehlt mindestens eine Abschlussvoraussetzung, die Prüferunterschrift, eine zulässige Frist, ein geeignetes Ergebnis, ein uneingeschränkter Weiterbetrieb oder eine dokumentierte Auflage.
Warum ist die Stromkreislegende kein Prüfnachweis? Sie ist als Arbeitsunterlage für die Übersicht gedacht. Maßgeblich bleibt das vollständige, archivierte Prüfprotokoll.
Warum bleibt die iCloud-Synchronisierung lokal? PrüfPro|tokolle pausiert den Cloud-Abgleich bei fehlendem Account, erkannter Kontowechsel-Situation oder technischem Startfehler. Die lokalen Daten bleiben erhalten. Prüfen Sie Account, iCloud-Einstellungen und Netzwerk und starten Sie die App erneut.
Warum erscheint ein Einzel-PDF-Guthaben nicht sofort wieder? PrüfPro|tokolle gleicht Kauf-, Verbrauchs- und Archivereignisse zunächst zusammenführbar ab. Ein bereits archivierter Export bleibt verbraucht; eine offene Reservierung ohne Archiv kann zurückgegeben werden.
PrüfPro|tokolle dokumentiert den Prüfprozess. Die fachkundige Person bleibt für Auswahl, Durchführung, Bewertung, Freigabe, Frist und Weitergabe verantwortlich.
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23. RECHTLICHE INFORMATIONEN IN DER APP
Im Bereich Mehr stehen die rechtlichen und fachlichen Informationen im einheitlichen SchelloLabs-Aufbau:
- Impressum
- Datenschutz
- Disclaimer & fachliche Hinweise
- Käufe & Abos
- Nutzung & Lizenz
- Fachliche Hinweise
IMPRESSUM
Das Impressum enthält die aktuellen Anbieter- und Kontaktangaben von SchelloLabs. Die Website-Fassung steht unter https://www.schellolabs.de/impressum/ bereit.
DATENSCHUTZ
Die Datenschutzerklärung erläutert die lokale Datenverarbeitung, optionale Apple-Dienste, Supportkontakte, Exporte und Betroffenenrechte. Sie steht unter https://www.schellolabs.de/datenschutz/ bereit.
DISCLAIMER & FACHLICHE HINWEISE
Der zentrale Disclaimer erläutert die Grenzen von Berechnungen, Vorlagen, Protokollen, Unterschriften, Importen, Exporten, Cloud-Diensten und fachlichen Entscheidungen. Er steht unter https://www.schellolabs.de/disclaimer/ bereit.
KÄUFE & ABOS
Käufe & Abos erläutert Einzelkauf, Premium-Funktionen, Laufzeiten, Wiederherstellung und die Abwicklung über Apple. Maßgeblich sind die in der App und im Apple App Store angezeigten Produkte, Preise und Bedingungen. SchelloLabs erhält keine vollständigen Zahlungsdaten.
NUTZUNG & LIZENZ
Für die Nutzung gelten die in der App beziehungsweise im App Store einbezogenen Lizenzbedingungen. Die Apple-Standard-EULA und zwingende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.
FACHLICHE HINWEISE
PrüfPro|tokolle führt selbst keine Prüfung oder Messung durch. Prüfumfang, Prüfverfahren, Grenzwerte, Bewertung, Prüffristen und Freigabeentscheidungen werden von der verantwortlichen Person nach den für den konkreten Prüfgegenstand geltenden Vorgaben festgelegt. Ein erzeugtes Protokoll ersetzt keine tatsächlich ordnungsgemäß durchgeführte Prüfung und keine fachliche Bewertung der Ergebnisse.
ABSCHLUSS, ARCHIV UND DATENSICHERUNG
Ein technischer Abschluss, Snapshot, Änderungsvermerk oder eine Prüfsumme unterstützt die Nachvollziehbarkeit innerhalb von PrüfPro|tokolle. Dadurch entsteht keine gesetzlich anerkannte revisionssichere oder GoBD-konforme Archivierung, kein qualifizierter elektronischer Zeitstempel und keine qualifizierte elektronische Signatur.
Eine iCloud- oder CloudKit-Synchronisierung ersetzt kein eigenständiges Backup. Vor Gerätewechsel, Neuinstallation, Datenlöschung oder Änderung der iCloud-Konfiguration sind wichtige Inhalte zu exportieren und auf Vollständigkeit zu prüfen. Eine App-Löschfunktion betrifft ausschließlich die Fachdaten dieser App. Sonstige iCloud-Inhalte, Daten anderer Apps sowie App-Store-Käufe und Abonnements bleiben unberührt.
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